Seelische Probleme bzw. Leiden können nicht so einfach erkannt und benannt werden wie körperliche Erkrankungen. Auch ist es in unserer Kultur nicht üblich offen über seine seelischen Leiden oder psychischen Belastungen zu sprechen.

Ab wann wagt man den Schritt zur Psychotherapie?

Wenn der subjektive Leidensdruck zu hoch ist und man den Wunsch hat, daran etwas zu ändern. Weitere Voraussetzung ist die grundsätzliche Bereitschaft, sich mit den eigenen Gefühlen und dem Erleben beschäftigen zu wollen und sich dabei unterstützen zu lassen.

Wenn man eine Psychotherapie macht, ist dies ein Hinweis darauf, dass man Probleme erkennt, etwas ändern will und sich damit auseinandersetzt. Dafür ist es nie zu früh oder zu spät. Den ersten Schritt haben Sie bereits mit dem Besuch meiner Homepage getan.

Wenn einer der folgenden Sätze für Sie zutrifft, ist es jedenfalls sinnvoll, eine Psychotherapie zu machen:

  • Ich bin oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.
  • Ich bin traurig und vereinsamt.
  • Ich habe immer wieder große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen (z. B. am Arbeitsplatz, im Freundeskreis etc.).
  • Ich fühle mich antriebs- und lustlos, erschöpft oder ständig überfordert.
  • Ich befinde mich in einer belastenden Umbruchsituation (z. B. Verlust eines Angehörigen, Arbeitslosigkeit, Trennung, Unfall etc.), die schwer zu bewältigen ist.
  • Ich befinde mich in einer sogenannten positiven Lebens- oder Umbruchsituation (Nachwuchs, Heirat, Beförderung, Jobwechsel etc.), die mich dennoch stark belastet. Es ist schwierig mit jemanden darüber zu sprechen.
  • Ich fühle mich krank und es gibt keine medizinische Erklärung dafür.
  • Ich bekomme rasendes Herzklopfen und Angst, dass ich sterben muss.
  • Ich habe Probleme beim Ein- und Durchschlafen.
  • Ich werde von Gedanken gequält und glaube, dass ich mit niemandem darüber reden kann (Albträume, Stressgefühle, Schuldgefühle, Hassgefühle, Gefühl, verfolgt oder fremdbestimmt zu werden etc.).
  • Ich denke manchmal an Selbstmord.
  • Ich lebe in einer schwierigen Beziehung, die mich sehr belastet.
  • Ich bin süchtig (Alkohol, Drogen, Essen, Liebe, Spiel etc.).
  • Ich kann ohne bestimmte Rituale (ständiges Waschen, Zusperren und dergleichen) nicht leben, obwohl diese mein Leben sehr einengen.
  • Ich möchte meine Beziehungsfähigkeit verbessern und brauche dazu Unterstützung.
  • Meine Kinder brauchen meine Unterstützung, ich fühle mich dabei oft überfordert und ratlos.
  • Ich komme mit meiner Sexualität nicht zurecht.
  • Ich habe Angst vor Entscheidungen.
  • Ich vermeide es immer wieder bestimmte Dinge zu tun, obwohl ich sie gerne tun würde.
  • Ich möchte meine Entwicklungspotentiale besser ausschöpfen und weiß nicht wie.

Psychotherapie kann auch eine nützliche Erfahrung allein zur Persönlichkeitsentfaltung und -erweiterung sein.

Weitere Informationen siehe:

Wenn die Seele Hilfe braucht

Bundesministeriums für Gesundheit